12 Wege, Gras umweltfreundlich anzubauen

9 Wege, Gras umweltfreundlich anzubauen- WeedSeedShop

Die Cannabis-Branche ist dafür bekannt, eine Menge Wasser und Strom zu verbrauchen. Cannabis-Anbauer müssen jedoch keineswegs dazu beitragen, dass unsere Umwelt noch weiter verschmutzt wird als ohnehin schon. Lerne mit den 12 Tipps in diesem Artikel, wie du dein Gras umweltfreundlich und nachhaltig anbauen kannst!

Vielleicht hast du dir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, dass der Anbau von Gras schädlich für die Umwelt sein kann. Die meisten Menschen denken da gar nicht drüber nach. Doch da die Cannabis-Branche weltweit immer weiter wächst, werden mehr und mehr nicht nachhaltige Praktiken an den Tag gelegt, um die steigende Nachfrage zu decken.

Selbst der Cannabis-Anbau in geringerem Umfang, wie etwa für den persönlichen Konsum zuhause, kann eine Menge Strom und Wasser erfordern. Klar, der Anbau von Pflanzen ist eine tolle Möglichkeit, der Umwelt etwas zurückzugeben – doch wenn du nicht verstehst, wie die Umwelt funktioniert, kannst du ihr letzten Endes damit sogar Schaden zufügen.

Wir von WeedSeedShop sind deshalb zu 100% umweltbewusst. Es mag zwar ein bisschen mehr Vorbereitung und Arbeit erfordern, um dein Gewächshaus mit dieser Einstellung grün zu bekommen, doch langfristig profitieren sowohl du als auch die Umwelt davon. Hier sind unsere Tipps, wie du einen umweltfreundlichen Cannabis-Garten anlegen und pflegen kannst!

1. Bau draußen an

Das ist wohl die größte Veränderung, mit der du die Umwelt schonen und nachhaltig arbeiten kannst. Dein Gras draußen anzubauen mag für den einen oder anderen aufgrund der klimatischen Bedingungen, mit denen er oder sie zu tun hat, nicht ideal sein; das heißt allerdings nicht, dass es deswegen unmöglich ist. Alles was nötig ist, ist ein kleiner Perspektivwechsel.

Der Anbau im Haus erfordert eine Menge Energie. Beleuchtung und Belüftung zehren an nicht-erneuerbaren Energiequellen wie Elektrizität, außer vielleicht wenn du eine komplett eigenständige Solaranlage nutzen kannst.

Wenn eine Pflanze oder Blume früher nicht in ihrer Saison war, hatten wir sie einfach nicht. Und das war völlig okay, schließlich gab es immer etwas anderes, das ihren Platz einnehmen konnte!

Baust du dein Gras draußen an, kannst du nur einmal im Jahr ernten, je nachdem wo du wohnst. Du kannst genug Pflanzen anbauen, um ein ganzes Jahr bis zur nächsten Ernte durchzustehen, solange du dich in der Zwischenzeit gut um deine Buds kümmerst. Oder du kannst dich zwischen den Saisons in Geduld üben und versuchen, deine Gras-Toleranz zu senken.

2. Wenn du unbedingt drinnen anbauen musst, wähle deine Ausrüstung sorgfältig aus

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So gut wie alle Elektrogeräte in Europa haben ein Etikett, auf dem klar angezeigt wird, wie es um den Energieverbrauch und die Energieeffizienz bestellt ist. Wirf einen genauen Blick auf diese Etiketten. Wähle Beleuchtung, die nicht so viel Strom frisst, beispielsweise LED-Leuchten.

Auch kannst du ein bisschen mehr Zeit in die Unternehmen investieren, von denen du deine Ausrüstung kaufst. Ist ihnen Nachhaltigkeit ebenfalls wichtig? Falls das zu den Zielen der Unternehmen deiner Anbauutensilien zählt, kannst du dir sicher sein, dass sie diesen Grundsatz während des Herstellungsprozesses auch bedacht haben.

3. Wähle dein Wachstumsmedium weise

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, Marihuana anzubauen, und viele dieser Medien kommen ohne Erde aus.

Einige dieser erdlosen Medien sind jedoch möglicherweise nicht so umweltfreundlich wie du vielleicht annehmen könntest. Torf braucht Jahrhunderte, um natürlich zu wachsen, und aktuell wird er viel schneller abgebaut als er sich reproduzieren kann. Steinwolle hingegen braucht Jahrhunderte, um zu verrotten.

Hydrokulturen mögen sich zwar verlockend anhören, allerdings brauchst du trotzdem noch eine Menge Wasser und Energie, um dein Cannabis mit dieser Methode drinnen gedeihen zu lassen.

Falls du wirklich auf Erde verzichten willst, kannst du Kokosfasern verwenden. Sie sind ein Abfallprodukt der Kokos-Branche und komplett natürlich.

4. Halte dich von Chemikalien fern

Es kann oft verlockend sein, einfach in dein Gärtnergeschäft zu gehen und Pestizide aus rein chemischen Stoffen zu kaufen. Diese Pestizide landen am Ende allerdings nicht nur in deinem Gras (und danach in deinem Körper), sondern auch in der natürlichen Umwelt.

Wenn Cannabis-Plantagen besprüht werden, verseucht das die Erde und folglich auch Flüsse, das Meer und Wildtiere.

Es gibt jedoch zahlreiche viele Wege, mit denen du auf chemische Pestizide verzichten kannst, die wir in diesem diesem Artikel genauer unter die Lupe nehmen!

5. Verschwende kein Wasser

Die Cannabis-Branche ist dafür berüchtigt, viel Wasser zu verbrauchen und zu verschwenden. Zu den mitunter häufigsten Fehlern von erstmaligen Anbauern zählt, dass sie ihre Pflanzen zu oft bewässern. Allerdings können sowohl auf privater als auch auf industrieller Ebene Maßnahmen ergriffen werden, um den Wasserverlust der Pflanze durch Verdunstung zu verhindern.

Mulchst du deine Pflanzerde, kann deine Pflanze länger feucht bleiben, ohne dass du sie gießen musst. Außerdem kann Mulchen Unkraut aus deinem Cannabis-Garten fernhalten!

Und wenn du wirklich ernsthaft vorhast, dem Club der umweltfreundlichen Gras-Anbauer beizutreten, solltest du anfangen dein eigenes Regenwasser zu sammeln!

6. Nutze Begleitpflanzen

Als Alternative für chemische Pestizide könntest du Begleitpflanzen in Betracht ziehen. Begleitpflanzen halten Schädlinge auf Abstand, die deinen Garten zerstören, und locken gleichzeitig Insekten an, die ihm beim Gedeihen helfen. In unserem Artikel über Begleitpflanzen haben wir eine Liste nützlicher Pflanzen für dich, die deinen Cannabis-Pflanzen Gesellschaft leisten könnten.

7. Bau zwischen Saisons Zwischenfrüchte an

Zwischenfrüchte helfen dir, deine Erde zwischen den Saisons fruchtbar zu halten. Sie füllen die Erde wieder mit Nährstoffen auf, damit deine Erde in der nächsten Pflanzsaison wieder zu allem bereit ist.

Außerdem können Zwischenfrüchte die Umwelt um deinen Garten herum gesund halten, da sie beispielsweise nützliche Insekten anlocken. Lies dir am besten unseren Artikel über Zwischenfrüchte durch, um alles über die besten Pflanzen herauszufinden!

8. Verwende alles

Umweltfreundlich zu sein bedeutet auch Wege zu finden, alle Teile deiner Marihuana-Pflanze zu nutzen. Du musst deine Blätter oder deine männlichen Pflanzen nicht wegwerfen – von deinem Gras kann schließlich alles für etwas verwendet werden! Du könntest die faserigen Stiele zum Beispiel für Tinkturen verwenden oder die Blätter entsaften oder in deinen Salat mit hineinmischen!

Du musst also keinen Teil deiner Marihuana-Pflanze unbedingt wegwerfen. Doch falls du es trotzdem machst, solltest du die Pflanzenabfälle wenigstens als Bio-Kompost verwenden!

9. Lerne wie man kompostiert

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Kompostieren ist das Beste, was du für deinen Garten machen kannst. Du recycelst damit nicht nur all den biologischen Abfall, der in der Küche anfällt, sondern erhältst dadurch den perfekten Dünger für deinen Garten.

Zersetzt sich Kompost in deiner Erde, entstehen alle möglichen Mikroben, die deinen Pflanzen beim Wachsen und Gedeihen helfen. Lernst du also, wie du ein effizientes Kompostsystem einrichten kannst, brauchst du niemals wieder Dünger kaufen!

10. Baue aus Saatgut an

Es gibt nicht viele Orte auf der Welt, wo du Cannabis-Setzlinge kaufen kannst, außer vielleicht in der Schweiz. Dort gibt es tatsächlich Cannabis-Topfplanzen zu kaufen! Wie dem auch sei, sei dir darüber im Klaren, dass der Anbau aus Saatgut besser für die Umwelt ist. Kaufst du Setzlinge, werden viele Stoffe verschwendet – wie etwa Plastiktöpfe – und die CO2-Belastung ist durch die längere Logistikkette ebenfalls höher.

Wenn du Cannabis also umweltfreundlich anbauen möchtest, kauf dir am besten ein paar tolle Samen von WeedSeedShop und leg los!

11. Sei dir all den umweltfreundlichen Alternativen bewusst

Zum Anbau von Gras gehört mehr als nur Erde und Wasser. Du setzt deine Pflanze beispielsweise auch in Töpfe. Halte dir immer den Nachhaltigkeitsaspekt vor Augen, wenn du Dinge für deine Cannabis-Pflanze kaufst. Gibt es da vielleicht einen Topf, der umweltfreundlicher ist als ein anderer? Vermeide Plastik und greife besser auf andere Materialien zurück.

Gleiches gilt beim Kauf deiner Erde. Kannst du vielleicht auch an gute Erde herankommen, die nicht in einem Plastiksack verpackt ist? Such immer nach einer umweltfreundlichen Alternative, bevor du eine Kaufentscheidung triffst!

12. Hab ein Bewusstsein

Alles in deinem Cannabis-Garten ist eine Ressource, die von irgendwo herkam. Sie dir über diese Tatsache immer im Klaren. Ein Bewusstsein zu haben ist der wichtigste Schritt, sich umweltfreundlich zu verhalten.

Jede Chemikalie, die du in deinen Garten gibst, könnte dessen natürliche Umgebung beeinflussen. Jeder Wassertropfen, den du vergießt, zählt zu der wichtigsten Ressource auf unserer Erde.

Denk daran: dein Garten ist einer von vielen auf diesem Planeten und seine Gesundheit trägt zur Gesundheit der gesamten Welt um dich herum bei.

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  • Author_profiles-WSS-Sera Jane Ghaly

    Sera Jane Ghaly

    Ich bezeichne mich selbst gerne als Freigeist, der die Welt bereist. Geboren inMelbourne, Australien, fühle ich mich überall auf der Welt zu Hause. Wörter und Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich verwende sie als Fahrzeug, um mich durch diese multidimensionale, menschliche Erfahrung zu navigieren. Meine Begeisterung für Marihuana begann in den USA, seither bereise ich, inspiriert von diesem Kraut, die Welt. Mary Jane hat mir die Türen zu schamanistischen Zeremonien im Amazonas und zu Rauchzeremonien mit Babas in Indien geöffnet. Ich würde gerne einmal mit Joe Rogan einen Joint rauchen!
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