Lunar Planting: Wie man die Mondphasen zum Anbau von Marihuana nutzt

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Lunar Planting ist eine agrikulturelle Technik, die die Menschen schon seit einer langer Zeit nutzen. Moderne Farmer nennen es biologisch-dynamische Landwirtschaft und diese Methode des Gärtnerns bildet die Grundlage für die organische Landwirtschaft. Dieser Artikel erklärt dir alles darüber wie der Mond mit deinem Cannabis Garten interagiert und wie du dieses Wissen nutzen kannst und Marihuana anzupflanzen.

Den Mond als Führung zum Anbau von irgendetwas zu benutzen, scheint zunächst eine alte Praxis zu sein. Und das ist es auch. Aber es gibt auch modern Landwirte, die diese alte Methode benutzten und das mit Erfolg.

New Age Cannabis Grower denken hauptsächlich an den Zeitplan der Sonne (oder künstlichen Lichtern im Falle von Indoor Growing), aber vernachlässigen was im All während der Nacht passiert. Pflanzen reagieren allerdings genauso stark auf den Mond wie sie es auf die Sonne tun und das ist ein erheblich übersehener Teil der Landwirtschaft, der aber genauso wichtig für das Wachstum ist.

Dank darüber nach. Der Mond und die Sonne sind die zwei wichtigsten Objekte im Sonnensystem, was die Erde betrifft. Zu lernen wie man beide benutzt, vor allem in Beziehung zueinander, kann das gewisse Etwas am endgültigen Produkt ausmachen.

Es gibt so viele Faktoren wenn es um das Anbauen irgendeiner Pflanze geht, so wie Erde, Licht, Nährstoffe etc. Jeder davon ist genauso wichtig wie der Andere und der Mond ist dabei keine Ausnahme. Je mehr Aufmerksamkeit ein Grower auf selbst die minutiösesten Details legt, desto präziser wird auch seine oder ihre Arbeit.

Wenn du über Mondzyklen und wie sie deine Pflanze beeinflussen im Dunkeln bist, dann ist es jetzt an der Zeit einen Schritt in das Mondlicht zu gehen. Es könnte den Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und hervorragenden Ernte ausmachen.

Warum beeinflussen Mondphasen die Landwirtschaft?

Auch wenn die Wurzeln der biologisch-dynamischen Landwirtschaft in einer Zivilisation liegt, die es vor einer langen Zeit mal gab, gibt es trotzdem wissenschaftliche Informationen dazu, die andeuten, dass sie immer noch anwendbar ist. Tatsächlich gehört Lunar Planting zu einer Disziplin der Biodynamik, welche sehr stark auf den Mustern der Natur aufbaut um die Landwirtschaft aufrecht zu erhalten. Es ist eher die organische Methode der Landwirtschaft, als die der Gewächshäuser, chemischen Düngemittel und Pestizide.

Viele Prinzipien der Biodynamik kommen direkt aus den Vorlesungen von Rudolf Steiner, der spezifisch den Mond erwähnt und wie er die Landwirtschaft beeinflusst. Steiner hebt hervor, dass das Element, das vom Mond am meisten beeinflusst wird, das Wasser ist. Moderne Wissenschaft erkennt das aus dem Grund an, dass auch die Gezeiten der Meere von den Gravitationskräften des Mondes abhängen.

Das ist das grundlegende Prinzip hinter dem Konzept der Lunar Agriculture. Wasser ist ein essentielles Element für jedes Leben auf der Erde und jedes Leben auf der Erde wird stark davon beeinflusst. Demnach wird etwas, was die Bewegung des Wassers in einem Organismus beeinflusst, mit einer Antwort des Organismus begegnet.

Es mag volkstümlich klingen und vielleicht ist es das auch. Aber die grundlegenden Prinzipien der Biologie unterstützen diese Ideen auf gewisse Weise bei den Wurzeln Mondphasen und dem Anpflanzen. Es gibt populäre Gedankengänge, die auf den Prinzipien der Biodynamik beruhen und diejenige, die diese Ideen umsetzen tun das mit Erfolg.

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Lass uns die Mondphasen anschauen

Die meisten von uns sind bekannt mit dem Mondrhythmus von Neumond zu Neumond. Es dauert ungefähr 28 Tage (erinnerst du dich welcher andere Zyklus 28 Tage dauert?), bis der Mond von Neumond zu Vollmond wächst und dann von Vollmond zu Neumond schwindet. Das ist alles zu der Beziehung von Mond zu Sonne.

Wenn Neumond ist, steht die Erde so ziemlich genau zwischen dem Mond und der Sonne. Zu genau diesem Zeitpunkt des Rhythmus wurden die meisten landwirtschaftlichen Beobachtungen gemacht. Wir werden das später ein wenig ausführen.

Nichts desto trotz, gibt es viele andere Rhythmen des Mondes und diese beeinflussen ebenfalls die Art wie wir mit der Pflanze und der Erde interagieren. Ein anderer Rhythmus des Mondes ist zum Beispiel, wie er mit dem Planeten Saturn interagiert. Alle 27,5 Tage stehen sich der Mond und der Saturn genau gegenüber mit der Erde dazwischen. Dieser Rhythmus beeinflusst ebenfalls den Anbau.

Ein anderer Rhythmus des Mondes ist sein Weg über den Himmel. Der Mond ist manchmal höher am Himmel und manchmal niedriger. Die Sonne folgt auch einen Pfad der ähnlich zu diesem ist, außer dass sie ein Jahr braucht um diesen Weg über den Himmel zurückzulegen. Der Mond hingegen braucht in etwa 27 Tage um seinen Weg zu vollenden.

Tatsächlich gibt es so viele Arten den Mond zu beobachten. Und die Beziehung des Mondes mit dem Wasser bedeutet demnach, dass er die Feuchtigkeit in deinen Pflanzen beeinflusst. Du kannst die Beziehung des Mondes mit anderen Planeten, genauso wie seine Aktivitäten in der warmen und kalten Saison ebenfalls mit einbeziehen.

Wie du siehst macht der Mond viel mehr als nur den Nachthimmel zu erleuchten. Er hat eine intime Beziehung mit der Sonne, der Erde und dem Rest des Sonnensystems. So lange die Sonne wichtig für die Landwirtschaft und den Anbau ist, ist der Mond es auch. Also müssen wir uns jetzt anschauen wann es eine gute Zeit ist die Samen zu sähen, sie wachsen zu lassen und sie zu ernten, alles in Abhängigkeit des Mondzyklus.

Wie du den Mondzyklus verwenden kannst um Marihuana anzubauen

Lass uns jetzt etwas spezifischer werden wie du den Mondzyklus bezüglich deines Marihuana Gartens verwenden kannst.

Es gibt zwei Hauptevents während des Zyklus von Neumond zu Neumond. Sie sind, offensichtlich, der Neumond und der Vollmond. Während der Neumond zu einem Vollen anwächst, nimmt er zu. Während der Vollmond zu einem Neuen schrumpft, ist er abnehmend. Diese zwei Perioden sind wichtig, wenn wir uns die Pflanzenaktivität anschauen und wie wir uns verhalten müssen um das beste Resultat für unseren Garten zu erzielen.

Grundsätzlich fördert die Periode der Zunahme die Aktivitäten, die über dem Boden stattfinden. Der abnehmende Mond begünstigt andererseits die Aktivitäten, die im Erdreich stattfinden beziehungsweise unter dem Grund.

Eine andere Beobachtung ist, dass wenn der Mond zunimmt, er die Feuchtigkeit nach oben zieht, wenn die Gravitationskraft des Mondes stärker wird. Bei Vollmond ist die Aktivität der Feuchtigkeit am größten. Wenn der Mond abnimmt gibt es weniger Bewegung im Wasser. Bei Neumond ist die Pflanze an trockensten.

Diese zwei Kategorien können in vier weitere Kategorien aufgedröselt werden. Der zunehmende Mond enthält die Mondsichel und den Dreiviertelmond. Der abnehmende Mond enthält den disseminierenden Mond und den balsamischen Mond. An den Extrema dieser vier Monde sind zwei Neumonde und in der Mitte ist der Vollmond.

Dieses Wissen im Garten anwenden

So, wir haben ein paar Tipps, wie du all diese Information, über die wir gerade gesprochen haben, anwenden kannst.

  1. Bei der Mondsichel: das ist die beste Zeit um Samen zu sähen und sie keimen zu lassen. Der gravitative Zug ermutigt ein schnelles Wachstum deiner Setzlinge.
  2. Beim Dreiviertelmond: Hier gibt es eine gute Absorption von Feuchtigkeit. Der gravitative Zug des Mondes zieht die Nährstoffe von Erdboden hoch in die Vegetation deiner Marihuana Pflanze. Das ist eine gute Zeit um deine Pflanzen zu füttern.
  3. Zwischen den disseminierenden und balsamischen Monden: Diese Zeit wird generell al seine der Ruhe für deine Pflanzen gesehen. Es gibt nicht viel Aktivität. Deshalb werden biodynamische Landwirte in dieser Zeit stutzen und jäten. Also trimme deine Pflanzen.
  4. Bei Neumond: Es gibt fast keine Feuchtigkeit bei Neumond, also warte bis diese Phase ankommt und deine Pflanzen zu ernten. Dadurch werden sie sehr wenig Feuchtigkeit enthalten und das Trocknen geht um einiges schneller.
  5. Bei Vollmond: t Vollmond ist eine Zeit voller Aktivitäten. Manche sagen, dass es deshalb eine gute Zeit ist um Samen zu pflanzen. Dennoch gibt es zu dieser Zeit viel Feuchtigkeit, was bedeutet, dass deine Pflanzen anfälliger für Pilze sind. Aus diesem Grund warten manche Grower bis die Mondsichel kommt um ihre Samen zu sähen. Es gibt eine Tendenz zu Regen bei Vollmond, also müssen deine Pflanzen eventuell etwas weniger gefüttert werden.

Deine Pflanzen reagieren bereits auf die Bewegung des Mondes! Alles was du so wirklich zu tun hast, ist zu beobachten und dich dann in einer Art zu verhalten, die diese Prozesse begünstigt. Das ist das Ziel von Biodynamik. Und Mondphasen sind nur ein Teil des gesamten Prozesses der Biodynamik!

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  • Author_profiles-WSS-Sera Jane Ghaly

    Sera Jane Ghaly

    Ich bezeichne mich selbst gerne als Freigeist, der die Welt bereist. Geboren inMelbourne, Australien, fühle ich mich überall auf der Welt zu Hause. Wörter und Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich verwende sie als Fahrzeug, um mich durch diese multidimensionale, menschliche Erfahrung zu navigieren. Meine Begeisterung für Marihuana begann in den USA, seither bereise ich, inspiriert von diesem Kraut, die Welt. Mary Jane hat mir die Türen zu schamanistischen Zeremonien im Amazonas und zu Rauchzeremonien mit Babas in Indien geöffnet. Ich würde gerne einmal mit Joe Rogan einen Joint rauchen!
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