Was ist CBD (Cannabidiol)? Die Fakten

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In der Welt Marihuanas haben wir viele Bestandteile gefunden, die eine Schlüsselrolle innehaben. Einer davon ist CBD. Dieses Cannabinoid bietet in der medizinischen Nutzung unzählige Vorteile, und verzichtet dabei auf die psychoaktiven Eigenschaften THCs. Lerne in diesem Artikel alles über CBD.

Die Cannabiswelt verändert sich. Das, was früher schlicht als Gras bekannt war, hat sich zu einem komplexen System aus Fachbegriffen und Symbolen verändert. Das, was wir mehr und mehr über diese magische Pflanze und ihre Bestandteile herausfinden, gibt uns ein verbessertes Verständnis darüber, wie Marihuana in unserem Körper wirkt.

Die Entdeckung des CBD (Cannabidiol) in der Medizin hat das Image Marihuanas komplett verändert. Obwohl wir dieses Cannabinoid schon seit längerem kennen, bekommen wir erst jetzt mehr und mehr Informationen darüber.

Die verschiedenen Bestandteile Marihuanas zu isolieren hat uns einen Einblick in den synergistischen Effekt, der nach dem Marihuanakonsum stattfindet, gegeben. Wir wissen nun immer mehr darüber, auf welche Art diese Pflanze ihre magischen, heilenden Kräfte freisetzt.

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Wie wurde CBD entdeckt?

Vielen von uns kennen das THC, weniger allerdings das CBD. Daher denken wir, dass das THC zuerst entdeckt wurde. Die Wahrheit allerdings ist, dass die verschiedenen Bestandteile Marihuanas schon seit dem 18. Jahrhundert isoliert werden – und siehe da, CBD wurde vor THC entdeckt.

CBD wurde 1939 von Roger Adams isoliert und bekam von ihm seinen Namen. Dieser arbeitete an der University of Illinois und hatte eine Vorliebe für die organische Chemie. Seiner Entdeckung folgte 1963 eine Studie von Raphael  Mechoulam und Y Shyo, in welcher die chemische CBDs aufgeschlüsselt wurde. Mit diesem Wissen entdeckten Mechoulam und Yechiel Gaoni ein Jahr später das bekanntere Cannabinoid Marihuanas, THC.

Während der Prohibition Marihuanas wurde es vor allem für seine psychoaktiven Effekte angebaut, sodass das CBD in Vergessenheit geriet. Weiterhin ist es in einer höheren Dosis in der Hanfpflanze zu finden, weniger in Ganja. Nichtsdestotrotz gibt es neuere, CBD reiche Marihuanasorten.

CBD verschwand also weitestgehend vom Radar der Öffentlichkeit. Im 21. Jahrhundert jedoch konzentrierte sich die englische Firma GW Pharmaceuticals auf die Kreation CBD reicher Sorten. Dies markiert den Anfang einer modernen Bewegung, die das CBD wieder in das Scheinwerferlicht der Medizin rückt.

Die Eigenschaften CBDs

Dank der Isolation des CBDs wissen wir, für welche Effekte dieses Cannabinoid zuständig ist. Wir sollten uns allerdings ebenfalls darüber im Klaren sein, dass es im synergetischen Zusammenspiel mit Marihuana am besten wirkt.

Tatsächlich haben amerikanische Pharmazeuten schon im 18. Jahrhundert Informationen über die medizinischen Vorteile CBDs veröffentlicht. Sie wussten schon damals von seinen krampflösenden und schmerzstillenden Eigenschaften. All diese Informationen sind recht alt, wurden allerdings für eine sehr lange Zeit unter Verschluss gehalten.

Die einzigartige und hochgelobte Eigenschaft CBDs ist, dass es nicht psychoaktiv ist. Es ist möglich, dass es daher auf einer Augenhöhe mit der modernen Medizin steht.

Diese Eigenschaft unterscheidet das CBD komplett vom THC, was sich auch in der Wirkung im Körper des Konsumenten bemerkbar macht. In speziellen CBD Produkten vorhanden, wird CBD als gute Medizin für all jene Personen, inklusive Kinder und Senioren angesehen, die nicht high sein wollen.

Weiterhin wird CBD als Gegenmittel für einige Effekte, die das THC auslöst, angesehen. Das psychoaktive THC zum Beispiel kann ein ängstliches oder paranoides Gefühl hervorrufen, welches vom CBD geheilt werden kann. Dies liegt an seinen entspannenden Eigenschaften.

Die medizinischen Eigenschaften CBDs sind:

  • Entzündungshemmend
  • Antipsychotisch
  • Antiemetikum (es wirkt beruhigend auf Übelkeit)
  • Krampflösend
  • Antidepressiv
  • Antitumor (es kann effektiv im Kampf gegen Krebs und Tumore eingesetzt werden)
  • Antioxidant (es kann den Kampf gegen neurodegenerative Krankheiten unterstützen)

CBD als Medizin für viele Krankheiten

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In der Welt des medizinischen Marihuanas hat CBD für seine heilenden Eigenschaften einiges an Aufmerksamkeit erlangt. Es kann verschiedenen Patienten, die unter verschiedenen Krankheiten leiden, helfen. In einigen Teilen der Welt wird CBD in der Behandlung von Epilepsie, PTSD, Krebs, Parkinson und Depression verschrieben.

Wenn man sich die Liste der lindernden Eigenschaften CBDs anschaut, ist dies nicht überraschend. Depression, Übelkeit und Schmerzen sind Symptome, die mit vielen verschiedenen Krankheiten einhergehen. Die Eigenschaft CBDs, diese Symptome zu lindern, macht es zu einer effektiven Medizin für viele Menschen.

Medizinisches Marihuana wird normalerweise als unterstützendes Heilmittel zu herkömmlichen Behandlungsmethoden verschrieben, da es mit diesen nicht negativ beeinflusst und auch sonst keinerlei Nebenwirkungen hat. Obwohl es noch nicht so lange auf dem Markt ist, zeigt CBD ein großes Potenzial für all jene Patienten, denen die konventionelle Medizin keine Erleichterung verschaffen kann.

Ein wenig über den wechselseitigen Effekt

Vieles, was wir über die Wirkung CBDs im endogenen, cannabinoiden System wissen ist mit THC verbunden. Das bedeutet, das CBD tatsächlich am besten wirkt, wenn es mit seinem  Komplizen zusammenarbeiten kann. Der wechselseitige Effekt beschreibt die chemische Reaktion, die zustande kommt, wenn diese beiden Cannabinoide zusammenarbeiten. Obwohl wir in der Lage sind, die verschiedenen Bestandteile Marihuanas zu isolieren, kommen dennoch alle Informationen, die wir darüber haben, immer im Paket.

Der wechselseitige Effekt ist ein delikater Tanz zwischen den Bestandteilen Marihuanas (wie Cannabinoide, Terpene und Zucker) und resultiert in den einzigartigen Effekten der verschiedenen Sorten.

Er ist komplex und unser aktuelles Wissen darüber ist begrenzt und naiv im Bezug auf seine Einzigartigkeit . Es ist wichtig, im Hinterkopf zu behalten, dass kein Cannabinoid besser ist als das andere. Obwohl sie unterschiedliche Wirkungen haben, arbeiten sie alle zusammen, um die heilenden Effekte zu erreichen, die Marihuana so einzigartig werden lassen.

Die wachsende  Beliebtheit der CBD Produkte

Seit der (Neu) Entdeckung CBDs und seiner Einführung in die Welt des medizinischen Marihuanas gibt es einen langen und politischen Kampf über CBD Produkte. Gentechniker konnten Marihuanasorten züchten, die einen hohen CBD-Gehalt haben.

Diese Sorten werden entweder an Patienten, die medizinisches Marihuana konsumieren, verkauft, oder werden benutzt, um andere CBD Produkte herzustellen. Vor kurzem wurde CBD Öl auf den Markt des medizinischen Marihuanas gebracht, welches ohne die psychoaktiven Effekte des THCs verwendet werden kann. Es ist zu einer beliebten Behandlungsmethode für Kinder geworden, vor allem für all die, die unter Epilepsie leiden.

Hanfprodukte enthalten ebenfalls CBD. Eine einzelne Hanfpflanze enthält weniger CBD als eine Cannabissorte mit einem hohen CBD-Gehalt, nichtsdestotrotz ist Hanf hervorragend für die Herstellung von CBD Öl geeignet. Du brauchst lediglich mehr Hanf, was kein Problem ist: Industrieller Hanf wird für viele andere Dinge angebaut, das CBD Öl ist nur ein Nebenprodukt.

Es gibt weltweit (je nach Land unterschiedlich) nach wie vor Verwirrungen im Bezug auf die Legalisierung von CBD Produkten. Dies liegt daran, dass die Regierungen ein Problem mit dem Wort „Cannabis“ haben, welches in Bezug mit dem „illegalen“ THC steht. Da die Haltung gegenüber Cannabis sich weltweit allerdings zu ändern beginnt, verändern sich ebenfalls die Meinungen gegenüber CBD haltigen Produkten.

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    Sera Jane Ghaly

    Ich bezeichne mich selbst gerne als Freigeist, der die Welt bereist. Geboren inMelbourne, Australien, fühle ich mich überall auf der Welt zu Hause. Wörter und Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich verwende sie als Fahrzeug, um mich durch diese multidimensionale, menschliche Erfahrung zu navigieren. Meine Begeisterung für Marihuana begann in den USA, seither bereise ich, inspiriert von diesem Kraut, die Welt. Mary Jane hat mir die Türen zu schamanistischen Zeremonien im Amazonas und zu Rauchzeremonien mit Babas in Indien geöffnet. Ich würde gerne einmal mit Joe Rogan einen Joint rauchen!
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