Die Vor- und Nachteile des Mahlens von Gras

Manche schwören auf den Grinder. Manche schwören auf das Zerreiben per Hand. Aber was ist besser? Gibt es hier einen Sieger? Unserer Analyse zufolge gibt es wirklich Vor- und Nachteile bei der Verwendung eines Grinders, und viele Gründe, um die Finger zu benutzen! In diesem Beitrag schauen wir uns an, welche Gründe es gibt, um einen Grinder zu verwenden, und welche, um mit der Hand zu arbeiten.

Der Grinder: Wahrscheinlich handelt es sich dabei um das am wenigsten glamouröse, dafür aber um eines der praktischsten Stücke im Überlebenskoffer eines jeden Kiffers. Jedoch gibt es immer noch viele erfahrene Joint-Dreher und Cone-Raucher, die auf die Methode schwören, mit der Hand zu arbeiten.

Wir nehmen uns hier die Freiheit, eine Beurteilung abzugeben. Warum solltest du dein Gras mahlen? Und warum nicht? Wir beschäftigen uns nun mit den Vor- und Nachteilen der Verwendung eines Grinders und natürlich auch mit den möglichen Alternativen.

Die Vorteile des Mahlens von Gras

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Lass uns mit den Gründen beginnen, warum du einen Grinder in der Nähe deines Gras-Verstecks haben solltest:

1. Du bekommst nicht eklig-klebrige Finger

Der naheliegendste Grund, warum jemanden einen Grinder verwendet, ist, dass es eine ganz schön klebrige Angelegenheit werden kann, wenn du die Finger benutzt. Und das wiederum kann zu anderen Komplikationen führen: zum Beispiel zu Schwierigkeiten, einen Joint zu drehen, und dazu, dass die Hände permanent nach Marihuana riechen…

2. Es geht schnell und einfach

Es kann viel länger dauern, ein Gramm Gras mit den Fingern zu zerreiben, statt es einfach in einen Grinder zu stecken. Das ist wahrscheinlich der zweithäufigste Grund, warum Blüten gemahlen werden, statt sie mit den Händen zu zerreiben. Ein Grinder funktioniert viel schneller als die Methode per Hand.

3. Grinder mahlen das Gras fein

Manche Leute mögen einfach keine dicken Stücke in ihren Joints und Bongs. Sie bevorzugen feineren Stoff, was mit der Finger-Methode beinahe unmöglich zu schaffen ist – besonders wenn es sich um sehr klebrige Blüten handelt wie Papaya, Big Bud oder California Orange Bud. Die Befürworter von Grindern sagen auch, dass, je größer die Oberfläche des Stoffs ist (was umso mehr der Fall ist, je feiner das Gras gemahlen ist), umso bekiffter wirst du von einem Zug am Joint. Das macht Sinn.

Eine Pfeife oder eine Bong zu stopfen, das kann mit von Fingern zerriebenem Gras schwierig werden. Das ist es, was einen Grinder so praktisch macht. Ich vermute aber, dass es auch darauf ankommt, wie viel Aufwand du in den Vorgang des Zerreibens mit den Fingern stecken möchtest …

4. Sammelt das Hasch an

Es gibt Grinder zu kaufen, die mehrere Kammern haben. Diese sammeln nicht nur dein Basis-Gras in einer Kammer, sondern sie sammeln auch die ganzen Trichome, die abfallen, in einer anderen Kammer. Das gibt dir die Möglichkeit, ein bisschen hochwirksames Kief nach einem oder zwei Monaten des Mahlens anzusammeln (bzw. je nachdem, wie lange du zurechtkommst, ohne deinen Grinder zu säubern).

Das ist etwas, was man bedenken sollte, wenn es um Grinder geht, obwohl manche einwenden würden, dass dies eher zu den Nachteilen gehört. In diesem Sinne: Lass uns nun einen Blick darauf werfen, warum du nicht einen Grinder verwenden solltest.

Die Nachteile des Mahlens von Gras

Es ist in Ordnung, deinem Grinder eine wohlverdiente Pause zu gönnen. Lass ihn ab und zu eine andere Art von Staub ansetzen und zwar aus folgenden Gründen:

1. Du störst die Trichome

Die Trichome in deinem Gras werden ganz schön durcheinander gebracht, wenn du einen Grinder verwendest. Einige der wirksamsten Bestandteile deiner Blüten enden nicht darin, was du letztendlich rauchst. Wenn du eine Mehrkammer-Mühle hast, fallen sie in die unterste Kammer und du kannst sie für später aufbewahren. Wenn du aber nicht versuchst, die Trichome für später aufzubewahren, dann versäumst du beim unmittelbaren Rauchen etwas.

2. Du verbrauchst viel mehr Gras

Manche Kiffer schwören, wenn sie ihr Gras mit den Fingern zerreiben, hält ihr Vorrat viel länger vor. Und das macht auch Sinn. Wenn du dein Gras mit den Fingern zerreibst, kann das dazu führen, dass du viel größere Stücke erhältst. Das bedeutet, du wirst nicht so viel in einen Joint oder eine Pfeife stecken. Wie sinnvoll das ist, wenn du einen Joint schließlich anzündest, darüber kann man sich streiten.

3. Du bekommst eine Verletzung durch wiederholte Belastung

Meine Güte – diesen Grinder zu drehen, ist harte Arbeit! Ich denke, mit den Händen zu arbeiten ist für die Handgelenke besser. Das gilt insbesondere dann, wenn der Grinder schon eine Weile nicht mehr gereinigt wurde und ein ganzer Haufen klebriger Resten an den Kanten und am Rand haftet. Es besteht definitiv kein Risiko, die Muskeln an den Handgelenken überzustrapazieren, wenn du die Finger oder Scheren benutzt.

4. Du büßt Sinneserfahrungen ein

Gras mit den Fingern zu reiben, hat etwas sehr Sinnliches. Das Harz verteilt sich auf deinen Fingern, du fühlst es und das Beste ist, der Geruch verbreitet sich, wenn du es zerreibst. All das passiert einfach nicht, wenn du einen Grinder verwendest. Für einige Kiffer jedoch ist das ein extrem wichtiger Teil des Rituals, einen Joint zu drehen.

Alternativen zum Mahlen von Gras

Wenn du nach einem guten Stück Gras Ausschau hältst, aber keinen Grinder zur Verfügung hast, dann gibt es Alternativen dazu. Außerdem, wenn der örtliche Kiffer-Laden nur Grinder aus Plastik verkauft, möchtest du möglicherweise etwas anderes versuchen. Hier also ein paar andere Methoden, die du ausprobieren kannst!

1. Scheren

Ich habe schon viele Kiffer gesehen, die Gras bis zur perfekten Beschaffenheit zerkleinern, indem sie Scheren benutzen. Das Ergebnis bewegt sich irgendwo zwischen der Verwendung eines Grinders und dem Zerreiben mit den Fingern: nicht zu groß und nicht zu klein.

2. Eine Münze und ein kleiner Behälter

Du lebst also bei deinen Eltern und kannst es einfach nicht riskieren, einen Grinder herumliegen zu lassen? Dies ist eine Möglichkeit des Mahlens, die genau aus solchen Umständen heraus geboren wurde. Alles was du benötigst, ist ein Behälter, der groß genug ist, damit ein Brocken Gras hineinpasst, und eine Münze. Außerdem sollte der Behälter einen Deckel haben.

Steck das Stück Gras zusammen mit der Münze in den Behälter, schließe ihn und schüttele ihn richtig durch. Die Münze übernimmt das Zerkleinern für dich und du wirst überrascht sein, wie gut die Blüten von den Stielen getrennt werden!

3. Eine Kaffeemühle

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Diese Methode des Zerkleinerns ohne Grinder basiert auch auf dem Prinzip des Mahlens. Wahrscheinlich handelt es sich um die Methode, die am wenigsten empfohlen wird. Wenn du keinen Grinder herumliegen hast und ein gutes Stück Gras brauchst, dann kann eine Kaffeemühle die Arbeit übernehmen. Aber es ist eine laute Methode und sie verwandelt dein Gras in so etwas wie Puder. Außerdem musst du die Mühle richtig, richtig säubern, um sie jemals wieder als Kaffeemühle verwenden zu können.

Gras zu mahlen, das läuft immer darauf hinaus, was deine persönlichen Vorlieben sind! Wenn du ein erfahrener Kiffer bist, dann hast du deine Gründe dafür, warum du es auf deine besondere Art machst. Diejenigen, die es vorziehen, Joints zu drehen, möchten normalerweise, dass ihr Gras eine andere Beschaffenheit aufweist als diejenigen, die lieber Bongs oder Pfeifen rauchen.

Also, wie möchtest du dein Gras haben? Gemahlen oder zerrieben? Du hast die Wahl!

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  • Author_profiles-WSS-Sera Jane Ghaly

    Sera Jane Ghaly

    Ich bezeichne mich selbst gerne als Freigeist, der die Welt bereist. Geboren inMelbourne, Australien, fühle ich mich überall auf der Welt zu Hause. Wörter und Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich verwende sie als Fahrzeug, um mich durch diese multidimensionale, menschliche Erfahrung zu navigieren. Meine Begeisterung für Marihuana begann in den USA, seither bereise ich, inspiriert von diesem Kraut, die Welt. Mary Jane hat mir die Türen zu schamanistischen Zeremonien im Amazonas und zu Rauchzeremonien mit Babas in Indien geöffnet. Ich würde gerne einmal mit Joe Rogan einen Joint rauchen!
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