Verdampfer Teil 2: Wie funktioniert ein Verdampfer?

Bei Verdampfern gilt „Einer für Alle“ nicht. Vielmehr gibt es verschiedene Verdampfer – sich mit ihnen auszukennen hilft dir bei der Kaufentscheigung. Jeder Verdampfer funktioniert unterschiedlich und gibt dir eine andere Erfahrung. Bist du bereit, das Rauchen hinter dir zu lassen und den Schritt in die Welt des Verdampfens zu machen? Hier geht’s los!

Wenn du dich entschieden hast, Gras lieber zu verdampfen, als es zu rauchen, ist es eine gute Idee zu wissen, wie ein Verdampfer funktioniert. Es hilft dir, zu verstehen, was genau in deinen Körper gelangt und wie sich deine fluffige, grüne Knospe in den dicken, cannabinoidereichen Wasserdampf verwandelt. Ein Grundverständnis hierüber zu haben unterstützt dich bei der Auswahl deines Verdampfers und erweitert des Weiteren dein Wissen als Marihuana- und Verdampferkenner.

Verdampfer funktionieren dadurch, dass sie das Marihuana auf eine Temperatur erhitzen, die warm genug ist, um das Gras zu verdampfen, aber nicht so heiß, das es verbrennt. Als Resultat entlässt das Marihuana keinen Rauch, sondern einen Dampf, welchen du schlussendlich in deine Lungen inhalierst. Im Allgemeinen erhitzt ein Verdampfer Marihuana auf 200 Grad Celsius – eine Temperatur, die genau ausreicht, um einen Dampf zu erzeugen, und nicht so heiß ist, um das Pflanzenmaterial, welches in deinem Verdampfer ist, zu verbrennen.

Abgesehen davon, dass alle Verdampfer unterschiedlich aussehen und in verschiedenen Formen und Größen daherkommen, ist ihre Basisfunktion immer dieselbe. Sie verwenden entweder Elektrizität oder Hitze, um das Marihuana bis zu dem Punkt zu erhitzen, wo es sich innerhalb des Verdampfers verdampfen kann. Dann wird es durch einen Schlauch in deinen Körper transportiert.

Konduktion vs. Konvektion

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Generell gibt es zwei Methoden, durch die Marihuana verdampft werden kann: durch Konduktion und Konvektion. Dies sind die zwei grundsätzlichen Varianten, die in tragbaren Verdampfern gefunden werden können, auch wenn Tischvaporisatoren ähnlich funktionieren. Die Konduktionstechnik ist die erste Technik, die in der Entstehung der Verdampfer angewendet wurde, später kam die Konvektion hinzu. Dies bedeutet, dass die neusten, teuersten Verdampfer das Konvektionssystem benutzen, beide allerdings ihre Vor- und Nachteile besitzen.

In beiden Varianten löst die Hitze, die von dem Verdampfer erzeugt wird, die essentiellen Öle aus dem Marihuana, und zusammen mit der Hitze wird hierdurch ein Wasserdampf erzeugt, der voller dieser essentieller Öle ist. Beide Systeme lösen die essentiellen Öle auf eine andere Art und Weise und erzeugen dadurch ein anderes Resultat und ein anderes Erlebnis.

Die Konduktion war also die erste Methode, die in Verdampfern angewendet wurde, und sie funktioniert so, dass die Hitze direkt an das Pflanzenmaterial induziert wird, um dieses somit zu verdampfen. Dies bedeutet, dass das Marihuana in dem Verdampfer bereits etwas Heißes berührt, wodurch der Dampf erzeugt wird. Die negative Seite dieser Methode ist, dass lediglich der Teil der Pflanze, der die heiße Fläche berührt, verdampft wird, wohingegen mit dem restlichen Teil der Pflanze nichts geschieht. Dies bedeutet für den Verbraucher, dass dieser das Marihuana während des Verdampfprozesses manchmal in der Kammer bewegen muss, um sicher zu gehen, dass alle Teile des Marihuanas auch tatsächlich verdampft werden. Die Temperatur des Verdampfers zu erhöhen bedeutet, dass mehr von dem Pflanzenmaterial verdampft wird. Hierdurch erhöht der Nutzer allerdings auch das Risiko, das Marihuana, welches sich im Inneren befindet, zu verbrennen.

Die zweite Methode ist die Konvektion. Hier befinden sich die heiße Fläche und das Marihuana innerhalb des Verdampfers in zwei verschiedenen Kammern. Von der Hitzequelle wird dann heiße Luft zum Marihuana geblasen. Das bedeutet, dass das Marihuana zu keiner Zeit in direktem Kontakt mit etwas Heißem ist, abgesehen von der heißen Luft, die durch es durchzirkuliert, während du verdampfst. Dies erlaubt der Hitze, sich wesentlich gleichmäßiger über dem Pflanzenmaterial zu verteilen und sie gelangt somit in alle Pflanzenteile, sogar in die Mitte des von dir verwendeten Marihuanas. Dies ist die bessere Option für eine bessere Verdampfungserfahrung, allerdings bedeutet dies auch, dass diese Modelle im Allgemeinen teurer sind als solche, die die Konduktionsmethode verwenden.

Den Verdampfer benutzen

Beide der beschriebenen Prozesse finden erst in dem Moment statt, in dem du an dem Verdampfer ziehst. Nur Tischverdampfer verdampfen schon, bevor der Verbraucher Züge macht, aber bei allen tragbaren Verdampfern findet dieser Prozess erst zeitgleich mit deinem Inhalieren statt. Jeder Verdampfer reagiert unterschiedlich auf Züge, und an manchen kann man einfacher ziehen als an anderen. Daher kann es tricky sein, einen Verdampfer auszusuchen und es hängt weitestgehend davon ab, wie du an ihm ziehen möchtest.

Tatsächlich ist der Prozess, der hier beschrieben wird, für jedes Kraut oder Pflanzenmaterial, welches du auch immer verwenden und in den Verdampfer geben möchtest, der Gleiche. Wenn du also zum Beispiel Kräuter oder aromatische Blumen in deinem Garten hast, die du gerne rauchst, kannst du sie ebenfalls verdampfen – und das ist um einiges gesünder für dich. Du kannst einfach mal ausprobieren, dein grünes Kraut mit anderen Blumen zu mixen um zu sehen, ob dir der Geschmack und der Effekt gefällt. Auf jeden Fall ist es ja lediglich der mit den essentiellen Ölen der Pflanzen angereicherte Wasserdampf, der in deinen Körper gelangt.

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Den Verdampfer auszuwählen, der zu dir passt

Obwohl es teurer ist, einen Verdampfer zu kaufen, als sich einfach eine Packung OCB zu holen und damit auszukommen, garantiert dir der Verdampfer eine gesündere und glücklichere Marihuana Erfahrung. Jetzt, da du den genauen Unterschied zwischen Rauchen und Verdampfen kennst und weißt, wie genau ein Verdampfer funktioniert, könnte es an der Zeit für dich sein, anzufangen, darüber nachzudenken, für welchen Verdampfer du dich entscheiden wirst.

Die persönlichen Bedürfnisse jeder Person spielen eine wichtige Rolle im Auswahl- und Kaufprozess eines Verdampfers, denn verschiedene Leute haben verschiedene Ansprüche an ihren Verdampfer. Der Marihuana Gebrauch ist ein extrem persönliches Erlebnis und es gibt keinen Grund, warum sich dies bei der Auswahl des Zubehörs ändern sollte.

Es gibt viele verschiedene Modelle auf dem Markt, und jedes einzelne wird die Menschen unterschiedlich bedienen. In einige Verdampfer kann man das Pflanzenmaterial direkt geben, andere können nur mit Extrakten verwendet werden. Der Verdampfer, für den du dich entscheidest, hängt vor allem von deinem persönlichen Marihuana Gebrauch ab und in welcher Form du dein Marihuana bevorzugst. Der nächste Artikel dieser Serie wird dir bei der Auswahl des Verdampfers helfen, der am besten zu deinen persönlichen Marihuana Bedürfnissen passt.

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    Sera Jane Ghaly

    Ich bezeichne mich selbst gerne als Freigeist, der die Welt bereist. Geboren inMelbourne, Australien, fühle ich mich überall auf der Welt zu Hause. Wörter und Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich verwende sie als Fahrzeug, um mich durch diese multidimensionale, menschliche Erfahrung zu navigieren. Meine Begeisterung für Marihuana begann in den USA, seither bereise ich, inspiriert von diesem Kraut, die Welt. Mary Jane hat mir die Türen zu schamanistischen Zeremonien im Amazonas und zu Rauchzeremonien mit Babas in Indien geöffnet. Ich würde gerne einmal mit Joe Rogan einen Joint rauchen!
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