Was passiert mit Marihuana unter Trump?



Der Sieg Donald Trumps am Wahltag im November hat vielleicht die politische Welt durcheinandergebracht, die Marihuana-Bewegung hat dieses Ereignis allerdings nicht zum Stoppen gebracht. Wenn wir die Ereignisse dieses Tages genauer betrachten, sehen wir, dass die Marihuana-Bewegung an diesem Tag, an welchem Donald Trump der Präsident der USA geworden ist, einen großen Wandel durchgemacht hat. Lies diesen Artikel, um etwas mehr über die Zukunft des Marihuanas in den USA zu erfahren.

Es ist egal, auf welcher politischen Seite du stehst – du wirst wahrscheinlich von einer der größten Wahlen der Geschichte der USA betroffen sein. Nach einer riesigen Wahl beginnen alle möglichen Dinge, sich zu ändern. Die brennende Frage, die uns natürlich beschäftigt, ist, inwieweit die Marihuana-Bewegung unter der Verwaltung von Trump betroffen ist. Wenn wir betrachten, was an dem Tag stattgefunden hat, an welchem Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, finden wir ein Land, welches noch weiter in Richtung Legalisierung schreitet.

Das zukünftige Verhalten Trumps ist, gelinde gesagt, unvorhersehbar, aber Marihuana-Aktivisten sind aufgrund seines Wunsches, früh an Beliebtheit zu gewinnen, optimistisch. Dieser Tag kann als wohl einer der größten Tage in der amerikanischen Marihuana-Bewegung bezeichnet werden, auch wenn die Wahl eine echte Ablenkung davon gewesen ist. Dieser Artikel erforscht dieses Ereignis, und, wie es die Zukunft Marihuanas in den USA betrifft.

Marihuana gewann am Wahltag Stimmen

Am Dienstag, den 8. November, wurde Donald Trump zum neuen Präsidenten der USA gewählt. Obwohl viele Menschen weltweit diese Wahl betrachteten, vergaßen viele die Wahl, die an demselben Tag stattfand und die Marihuana begünstigte. Tatsächlich konnten Stimmberechtigte in neun verschiedenen Staaten der USA ihre Stimme für Marihuana abgeben. Infolge einiger der Entscheidungen, die an diesem Tag gefällt wurden, erwarten die USA 2017 einen der größten Finanzbooms durch Marihuana.

Was passiert mit Marihuana unter Trump? - Weed Seed Shop Blog

Die größte Stimme auf dem Stimmzettel gehört nach Kalifornien, wo rekreatives Marihuana endlich zu Erholungszwecken legalisiert wurde. Wenn einer der größten und wohlhabendsten Staaten der USA Marihuana zur Erholung legalisiert, wird das Potenzial für das Wirtschaftswachstum enorm. Die vorausgesagten Einnahmen sind größer als die Einnahmen der vier anderen Staaten (Colorado, Washington, Oregon und Alaska), in welchen Marihuana legal ist, zusammen.

Neben Kalifornien wurde das Marihuana zu Erholungszwecken ebenfalls in den Staaten Massachusetts und Nevadas legalisiert. Südliche Staaten, die in der Vergangenheit sehr konservativ waren, haben Haschisch ebenfalls wählbar gemacht, und somit ihre Arme für medizinisches Marihuana geöffnet. Während es dort viele gab, die für Präsident Trump stimmten, gab es dort auch ebenfalls viele, die für Marihuana stimmten. Und obwohl unter der Oberfläche, gab es viele Handlungen, die an diesem historischen Wahltag in der Marihuana-Industrie stattfanden.

Was wird unter Präsident Trump mit Marihuana passieren?

Es ist äußerst hart gewesen, genau zu beurteilen, wo Donald Trump sich bezüglich Marihuana positioniert, da er öffentlich von einer Meinung zur anderen gesprungen ist. Größtenteils haben wir wirklich keine Idee, was in der Zukunft passieren wird. Einige Aktivisten sorgen sich über die Firmen, die Trump besitzt, und welche der Legalisierung Marihuanas entgegenstehen. Gemäß Ethan Nadelmann, verantwortlicher Direktor der amerikanischen Drug Alliance, „sind Rudy Giuliani und Chris Christie keine Freunde der Marihuana-Reformen, noch ist es sein Vizepräsident.”

Trump hat öffentlich verkündet, Marihuana zu begünstigen, aber zur gleichen Zeit hat er öffentlich gedroht, einige der härtesten Marihuana-Gesetze geltend zu machen. Es ist auch bekannt geworden, dass die Regierung unter Trump sich in die jeweiligen Entscheidungen der einzelnen Staaten zum Thema Marihuana-Legalisierung nicht einmischen wird.  Dies ist mehr oder weniger das Modell, das zurzeit angewandt wird. Diese unterschiedlichen Aussagen Trumps sorgen für die Problematik der Sache.

Jeff Sessions (aktueller Justizminister) war in vielen Anhörungen zur Frage, wie die Bundesregierung die wachsende Marihuana-Wirtschaft in den US-Staaten behandeln wird, nicht viel klarer als Donald Trump selbst. Er stelle lediglich ausführlich fest, dass er „sich nie nicht dazu verpflichten wird, Bundesgesetz geltend zu machen.“

Der momentane Stand der Dinge ist, dass mehr als die Hälfte der amerikanischen Staaten Marihuana zumindest medizinisch legalisiert hat. Würde die Bundesregierung ihre Haltung jetzt verändern und sich gegen die Massen stellen, würde Trumps Beliebtheit sinken. Während einige Aktivisten von seinen Politikerfreunden nicht beeindruckt sind, denken andere Aktivisten, dass es keinen Grund gibt, sich darüber zu sorgen. Es ist wahrscheinlich, dass Trump sich dem anschließen wird, was populär ist, weil es das ist, was er die ganze Zeit über getan hat.

Was passiert mit Marihuana unter Trump? - Weed Seed Shop Blog

Betrifft der Wahltag den Rest der Welt?

Es ist schwer zu sagen, wie der Wahltag den Rest der Welt genau betrifft, aber man kann sagen, dass sie dennoch betroffen wird. Wenn ein enormes, politisches Ereignis geschieht, wird der Rest der Welt wahrscheinlich die damit verbundenen Effekte spüren. Es kann auch als ein Comeback des Marihuanas in die Gesellschaft angesehen werden, da die Meinungen darüber mehr in die Öffentlichkeit rücken, die Legalisierungs-Bewegung wächst und somit im Rest der Welt stärker wird. Die Bundeslegalisierung in den USA könnte eine offene Tür für die Forschung und den Reichtum an Informationen bedeuten, auf die wir gewartet haben.

Über die Bundeslegalisierung zu sprechen könnte zum jetzigen Zeitpunkt zu früh sein, aber zumindest können wir uns bequem zurücklegen in dem Wissen, dass es für Trump üblich ist, Entscheidungen äußerst schnell zu treffen. Wenn man den Stimmzettel auf die Waage legt, war es Marihuana, welches am Wahltag in den USA gewonnen hat. Und es spricht nichts dagegen, dass es unter Trump seinen Siegeszug fortsetzen wird.

Categories: Legal & Politik

Kommentar Abschnitt

Haben Sie eine Meinung dazu? Lassen Sie es uns mit einem Kommentar wissen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie einen Namen ein
Hoppla, sieht so aus als hätten Sie etwas vergessen.